



















Diözese adaptierte die eh. KPH für das bilinguale Gymnasium GIBS.
Feierlich eröffnet am 03.12.2010!
Umzug
Mit dem Umzug der KPH (Kirchliche Pädagogische Hochschule) der Diözese Graz Seckau von Eggenberg in die Grabenstrasse („Augustinum“) wurden im baukulturell wertvollen Objekt Räumflächen frei. Diese werden nun durch den Kirchlichen Vermögensfond der Diözese Graz-Seckau (KVF) als Eigentümer und Bauherr adaptiert und zukünftig zur Nutzung als Schulstandort der „GIBS“ (Graz International Bilingual School) zur Verfügung gestellt.
Zusammenarbeit
Nach intensiver Zusammenarbeit der Diözese Graz-Seckau, dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und dem Landesschulrat für Steiermark, wurden in außerordentlich kurzer Zeit sowohl die vertraglichen Parameter, als auch die nötigen baubehördlichen Genehmigungen erarbeitet, vertraglich fixiert und behördlich genehmigt.
Umbau / Erweiterung
Es war vorgesehen, den Bestand in seiner Form und denkmalpflegerisch wertvollen Substanz zu erhalten, zu adaptieren und um die für die heutige Zeit nötigen Räumlichkeiten als Zubau zu ergänzen. Somit ist die Unterbringung von 24 Klassenzimmern inkl. der Allgemeinunterrichtsräume wie Chemie und Physik gesichert. Damit haben die über 500 Schülerinnen und Schüler, sowie 56 Lehrerinnen und Lehrer an diesem Standort ausreichend Raum zur Verfügung.
Vorfreude
Mag. Elisabeth Fleischmann, Direktorin der GIBS: „Der großzügig konzipierte freie Raum vor den Klassenzimmern bietet die Möglichkeit für zeitgemäßes Arbeiten in kleinen Gruppen, ein Umstand, der der Arbeitsweise an der GIBS besonders entgegen kommt. Auch der große Turnsaal und die Nähe zum neu gestalteten Schwimmbad Eggenberg werden eine immense Verbesserung für die Ausbildung im Sport- und Bewegungsbereich ergeben. Für Feste, Feiern und Theateraufführungen wird der extra angemietete Festsaal den Bedürfnissen der wachsenden GIBS Schulgemeinschaft bestens entsprechen. Die langfristige Vision der GIBS ist ein bilingualer Campus, der vom Kindergarten bis zur Oberstufe geführt wird. Häufig treffen die Eltern die Schulwahl für ihre Kinder.“
Bruttogeschoßfläche: 6.800m²
Netto-Baukosten: € 7,50 mio.
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2141348/neue-heimat-fuer-gibs.story
Graz, 15. September 2010
Grazer International Bilingual School bekam
um 10 Millionen Euro eine neue Heimat
Die symbolische Schlüsselübergabe kurz vor Schulbeginn war für Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz wie der Zieleinlauf nach einem Marathon: Über Jahre hinweg dauerten die Gespräche und die Verhandlungen, dann noch gut ein Jahr Bauzeit – aber jetzt ist es vollbracht: Die Grazer International Bilingual School (GIBS) hat dieses Schuljahr schon an ihrem neuen Standort begonnen. Der Landesschulrat und die Diözese Graz-Seckau haben den Gebäudekomplex und den Campus der früheren Pädagogischen Akademie in Graz-Eggenberg saniert und erneuert, um der GIBS, in der in den Sprachen Deutsch und Englisch unterrichtet wird, dort eine neue Heimat geben zu können. Der alte Standort in der Marschallgasse war auf Grund des enormen Zulaufs schlicht zu klein.
10 Millionen Euro wurden investiert, ein 1000 Quadratmeter großer Zubau errichtet, die gesamte Technik auf Vordermann gebracht, 24 freundliche und helle Klassenzimmer sowie zahlreiche Gruppen- und Sonderunterrichtsräume stehen nun zur Verfügung. Und das auf lange Sicht. Denn der Bund konnte einen unbefristeten Mietvertrag erwirken in den Verhandlungen mit der Diözese Graz Seckau, die Eigentümerin des Gebäudes ist und außerdem dort noch einen Kindergarten betreibt.
Einzigartige Schule der Generationen
Der bisherige Standort der GIBS in der Marschallgasse wird nun eine „Schule der Generationen“. Darin findet das Gymnasium für Berufstätige („Abendgymnasium“, derzeit im Lichtenfels untergebracht) Platz, außerdem externe Klassen des BG/BRG Klusemann („Klex“ genannt), und auch die Volksschule Afritsch, die schon lange über Platznot klagt, kann Räume in dem Gebäude nützen. Letzteres ist dem Einsatz von Erlitz zu verdanken, weil das Schulhaus zwar der Stadt Graz gehört, der Bund aber ein unbefristetes Mietverhältnis hat. Die Stadt hat das Gebäude bereits zurückgefordert, weil in den Volksschulen künftig die Schülerzahlen steigen. Aus Sicht des Landesschulrates wäre es jedoch fahrlässig gewesen, der Beendigung des Mietvertrages zuzustimmen, weil ja die steigenden Schülerzahlen mit vier Jahren Verzögerung auch auf die Höheren Schulen zukommen. Da er aber die Probleme der VS Afritsch versteht, hat er eine bisher einzigartige Lösung erreicht: Eine Volksschule (Zuständigkeit: Stadt) bekommt Platz in einer Bundesschule (Zuständigkeit: Bund).
Fotohinweis: LSR
Bildtext: Schlüsselübergabe: Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz, Eigentümervertreter Franz Steinkellner, Architekt Wladimir Goltnik
Graz, 29. November 2010
GIBS übernimmt ehemalige PÄDAK in Eggenberg
Feierliche Übergabe am 3.12. um 18.00 mit Bundesministerin Claudia Schmied und Bischof Egon Kapellari
Die Diözese Graz-Seckau hat 2006 beschlossen, wesentliche schulische Bildungseinrichtungen im Augustinum gemeinsam unterzubringen. So konnte im Verbund der kirchlich pädagogischen Hochschule, des Bischöflichen Gymnasiums, des Bischöflichen Seminars und in unmittelbarer Nähe der Caritasschule sowie der staatlichen pädagogischen Hochschule ein zeitgemäßer Campus geschaffen und vor einem Jahr eröffnet werden.
Mit dieser Entscheidung war es notwendig, eine neue Nutzung für das bisherige Gebäude der pädagogischen Akademie in Eggenberg zu finden.
In enger Kooperation mit den Landesschulbehörden und dem Bundesministerium für Unterricht und Kunst konnte vereinbart werden, dass die GIBS (Graz International Bilingual School) in diesem Gebäude untergebracht wird. Diese Lösung wurde von den Verantwortlichen der Schule und den Elternvertretern schon seit längerer Zeit angestrebt
Zusätzlich zur GIBS wurden im Gebäudekomplex auch zwei Kindergärten geschaffen. Einer dieser Kindergärten wird ebenfalls zweisprachig geführt. Mit der vom Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl in Aussicht gestellten Volksschule wird es in Zukunft auf dieser Liegenschaft ein pädagogisches Zentrum geben, das durch die Ausrichtung auf Sprachkompetenzen die Internationalität deutlich unterstreicht.
Die Immobilie in Eggenberg wurde in das Eigentum des Kirchlichen Vermögensfonds übertragen. Der Mietvertrag mit dem Bundesministerium für Unterricht und Kunst wurde langfristig abgeschlossen. Die notwendigen Umbaumaßnahmen und Ergänzungsbauten wurden im letzten Jahr, in der Verantwortung von Architekt Goltnik, realisiert, sodass die GIBS mit Beginn dieses Schuljahres in ein komplett saniertes Gebäude mit zeitgemäßer Ausstattung einziehen konnte.
PRESSEMELDUNG des bm:ukk, 03.12.2010
http://www.bmukk.gv.at/ministerium/ministerin/reden/gibs.xml
GAT - DAS STEIRISCHE INTERNETPORTAL FÜR ARCHITEKTUR UND LEBENSRAUM, 04.04.2011